Beschreibung
ULMIA Handsäge „Kataba“ Holzgriff
mit Naturrattan umwickelt
Ermüdungsfreies Sägen auf Zug, Trapezverzahnung für Absetz-, Abläng- und Gehrungsschnitte.
Das Schneiden auf Zug – eine Sägetechnik erobert das Holzhandwerk
Herkömmliche Sägen werden geschoben. Dies erfordert eine relativ starke Blattdicke, um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Japanische Sägen werden jedoch gezogen. Das Blatt kann daher sehr dünn ausgeführt werden, da es nur unter Zugspannung steht und sich nicht verbiegen kann. Daraus folgt, dass die Schnittfuge wesentlich feiner ist und die erforderliche Schnittkraft entsprechend geringer. Zum mühelosen Arbeiten tragen auch Spezialverzahnungen bei, die saubere, verlaufsfreie Schnitte gewährleisten. Aufgrund dieser Vorzüge finden japanische Sägen in allen Bereichen des Holzhandwerks immer mehr begeisterte Anwender. Die Griffe der Sägen sind relativ lang, um die Führung zu verbessern und bei größeren Querschnitten beidhändiges Arbeiten zu ermöglichen.
Wechselblätter besser als Nachschärfen?
Das Nachschärfen japanischer Sägen erfordert aufgrund der komplizierten und feinen Verzahnung viel Erfahrung und ist nur von einem Spezialisten durchführbar. Daher finden Sägen mit auswechselbaren Blättern zunehmend Verbreitung. Ein wesentlicher Vorteil dieser Einwegblätter liegt in der Oberflächenhärtung („Impuls“-Härtung), welche die Bruchfestigkeit der Zähne und des Blattes deutlich verbessert. Durch den höheren Härtegrad (ca. 70 Rockwell) verbessert sich die Schneidenstandzeit um das 2 fache im Vergleich zu regulären japanischen Sägen. Der Schnitt dieser Sägen ist rasiermesserscharf
und von höchster Präzision. Jedes Blatt wird einer mikroskopischen Endkontrolle unterzogen. Die Verzahnungen eignen sich für Weich- und Hartholz. Die Griffe aus Hinokiholz (jap. Zypresse) sind mit Rattan umwickelt.
Anwendung
- Halten Sie die Säge in der Regel in Griffmitte. Für Präzisionsschnitte mit kurzen Zügen kann die Säge auch im vorderen Drittel, bzw. bei schnellen Schnitten mit langen Zügen im hinteren Drittel des Griffes geführt werden.
- Führen Sie die Säge in der Regel mit einem flachen Neigungswinkel (ca. 10°) zum Werkstück.
- Üben Sie nur beim Zurückziehen etwas Druck aus; die Zahnung „beißt“ sich von selbst fest. Das Vorschieben erfolgt druckfrei. Je geringer der Kraftaufwand ist, desto besser wird in der Regel das Schnittergebnis.
- Machen Sie gleichmäßige, ruhige Züge, die etwa 3/4 der Blattlänge betragen, mit dem Auge direkt über der Schnittlinie.
- Vermeiden Sie das Verkanten und Stauchen des Sägeblattes, das durch seine geringe Stärke sehr empfindlich ist.
- Vermeiden Sie das Berühren der Zahnungen und des Blattes und ölen Sie das Blatt bei längerem Nichtgebrauch leicht ein (Korrosionsschutz).
Typ: 287-265
Gewicht: 0,18 kg
Blattlänge: 265 mm
Blattbreite: 55 mm
Blattstärke: 0,6 mm
Zahnteilung: 1,7 mm
Sägegriff: Hinokiholz mit Naturrattan umwickelt




